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Förderung & Zuschüsse

Neue Fenster & Türen: Förderung 2026

Wladimir Ustinow, Geschäftsführer und zertifizierter Energieberater

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Einfach verglaste Fenster aus den 1960er-Jahren verlieren bis zu achtmal so viel Wärme wie moderne Dreifachverglasung. Zugluft, kalte Füße in Fensternähe und beschlagene Scheiben im Winter sind typische Anzeichen dafür, dass sich ein Austausch lohnt, energetisch wie finanziell.

Woran erkennst Du, dass Deine Fenster erneuert werden sollten?

  • Zugluft trotz geschlossener Fenster
  • Kondenswasser oder Schimmelbildung an Rahmen und Scheiben
  • Deutlich kältere Raumecken in Fensternähe
  • Fenster oder Rahmen sind älter als 25 bis 30 Jahre
  • Undichte oder klemmende Haustür

Wenn Dir mehrere dieser Punkte bekannt vorkommen, lohnt sich ein genauerer Blick.

Für die staatliche Förderung reicht nicht jedes neue Fenster, entscheidend ist der Uw-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters inklusive Rahmen):

Bauteil Max. Uw-Wert für Förderung [W/(m²K)] GModG-Mindestwert [W/(m²K)]
Fenster (gesamt) 0,95 1,30
Dachflächenfenster 1,00 1,40
Außentüren / Hauseingangstüren 1,30 1,80

In der Praxis bedeutet das: Nur Fenster mit Dreifachverglasung erreichen zuverlässig den geförderten Wert. Zweifachverglasung liegt meist deutlich darüber und bleibt förderfrei. Eine Sonderrolle spielen Baudenkmäler und besonders erhaltenswerte Bausubstanz. Lassen sich die geförderten Werte dort aus Gründen des Denkmalschutzes nicht erreichen, kann auch die bestmögliche technische Lösung förderfähig sein. Das ist immer eine Einzelfallprüfung, die wir vorab mit Denkmalbehörde und Förderstelle abstimmen.

Das bringt Dir ein Fenster- und Türentausch:

  • Weniger Heizkosten, besonders in Kombination mit einer bereits gedämmten Fassade
  • Deutlich mehr Wohnkomfort: keine Zugluft, keine kalten Sitzplätze am Fenster
  • Besserer Schallschutz: spürbar leiser an stark befahrenen Straßen
  • Mehr Sicherheit durch moderne Beschläge und einbruchhemmende Ausführungen
  • 15 % Förderung über die BAFA, mit iSFP zusätzlich 5 Prozentpunkte auf den Anteil über 30.000 €

Die BAFA fördert den Austausch mit 15 % der förderfähigen Kosten. Mit individuellem Sanierungsfahrplan kommen zusätzlich 5 Prozentpunkte hinzu, seit der Reform vom 21. Juli 2026 aber nur für den Kostenanteil oberhalb von 30.000 €. Gedeckelt ist die Förderung für die erste Wohneinheit auf 30.000 € förderfähige Kosten, mit iSFP auf 60.000 €; bei mehreren Wohneinheiten gilt eine Staffelung mit 15.000 € für die zweite bis sechste und 8.000 € ab der siebten Einheit. Zu den förderfähigen Kosten zählen nicht nur die Fenster selbst, sondern auch Montage, Demontage der Altfenster und notwendige Anpassungsarbeiten. Alternativ lässt sich der Fenstertausch über den Steuerbonus nach § 35c EStG absetzen, 20 % der Kosten über drei Jahre. Das gilt allerdings nur für selbstgenutztes Wohneigentum in einem Gebäude, das bei Beginn der Maßnahme mehr als zehn Jahre alt ist, und nicht in Kombination mit dem BAFA-Zuschuss für dieselbe Maßnahme.

Häufig gestellte Fragen:

Lohnt sich nur ein Glastausch statt neuer Fenster?

Nur in bestimmten Fällen sinnvoll und förderfähig, meist wenn der Rahmen selbst noch in gutem Zustand ist. Wir prüfen das für Dich individuell.

Musst Du zuerst die Fassade oder zuerst die Fenster erneuern?

Es gibt keine feste Reihenfolge, aber energetisch sinnvolle Kombinationen, etwa wenn ohnehin eine Fassadendämmung ansteht. Wir stimmen die Reihenfolge auf Dein Gesamtvorhaben ab.

Brauchst Du für die Förderung einen Energieberater?

Ja, für die Antragstellung ist ein Nachweis durch einen gelisteten Energieeffizienz-Experten erforderlich.

Ob einzelne Fenster, die komplette Fensterfront oder die Haustür: Wir zeigen Dir, was sich bei Deinem Haus lohnt, und sichern Dir die passende Förderung. Für Eigentümer in Fürth, Nürnberg, Erlangen und der Umgebung.

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